Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Pfarre & Religion

Pfarrämter

Ansprechpartner:Mag. Thomas Körner
Adresse:Arriach 29, 9543 Arriach
Kontakt:04247 8556
 0699 11 95 28 95
 evpfa.arriach@aon.at
 https://evang.at/adressen/arriach-vier-evangelisten-kirche/

Ansprechpartner:Pfarrprovisor Mag. Sven Wege
Kontakt:0676 87 72 87 09
 arriach@kath-pfarre-kaernten.at
 https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3237


Kirchen

Nachdem am 13. Oktober 1781 Kaiser Joseph II. das Toleranzpatent erlassen hatte, welches auch Altkatholiken die private Ausübung ihrer Religion gestattete, waren es in Kärnten die Arriacher, die als erste eine Evangelische Pfarrgemeinde nach dem Augsburgischen Bekenntnis bildeten. Zunächst wurde ein hölzernes Bethaus gebaut, das kurze Zeit später durch ein steinernes ersetzt werden musste. 1903 erfolgte die Grundsteinlegung zum Kirchenbau. Die Vier-Evangelisten-Kirche gilt als die größte evangelische Kirche in Kärnten und bietet gut 650 Personen Platz. Das Altarbild zeigt den auferstandenen Christus inmitten der vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes und diese jeweils mit dem von ihnen geschriebenen Buch in der Hand.


Die katholische Kirche wurde um das Jahr 1200 auf einem talbeherrschenden Hügel erbaut und wirkte nach ihrem Neubau sehr imposant, weil ihr wuchtiger Turm ein vornehmes barockes Kuppeldach trug. Durch das Erdbeben des Jahres 1848 ist der Turm abgebrochen, und die Glocken stürzten in das benachbarte Feld. Weil sich niemand um die verunglückten Glocken kümmerte, hat sie der protestantische Bauerwirt von seinem Felde zur Kirche hinaufgeführt. Dafür forderte er, dass die katholischen Glocken in Zukunft beim Begräbnis seiner evangelischen Nachfahren läuten müssten. Der Kirchturm erhielt nach jenem Erdbeben nur mehr ein sehr bescheidenes Dach mit einem Laternenaufsatz.


Hoch droben am Berge, wo die Südflanke des Wöllaner Nocks zu einer sonnigen Stufe ansetzt, ehe sie steil ins Gegendtal abfällt, erbauten die fleißigen Siedler schon frühzeitig eine kleine spätgotische Kirche, die wegen ihrer Abgeschiedenheit mit dem Begräbnisrecht ausgestattet wurde. Die schmucke, zur Pfarre Afritz gehörige Filialkirche St. Peter und Paul in Wöllan stammt aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts.


Weil während der Regierungszeit Kaiser Karls VI vom Pfleger in Afritz wiederholt die Meldung weiterging, dass die Teuchen mit lutherischen Bauern „verseucht“ sei, entschloss man sich 1737, vorerst die Seelsorgestation in Außerteuchen zu verstärken, wo die heutige gotische Kirche am 5. September 1453 erstmals als Filiale von Himmelberg genannt wird.